Sonntag, 21. Januar 2007

GO

Im Rahmen der Seite „Geschichte Online“ handelt es sich wohl bei folgenden Menüpunkten um Module: Wissenschaftliches Arbeiten, Literatur - und Informationsrecherche, Geschichtsdidaktik, Hypertextcreator und News. Wobei gemäß meiner Definition eines Moduls der Menüpunkt „News“ wohl kein echtes ist - denn ein Modul umfasst meiner Meinung nach einen thematisch abgegrenzten Lehr- bzw. Lernbereich.
Die Zielsetzung des - ich behalte trotzdem die Bezeichnung - Moduls „News“ ist dem Interessenten einen kurzen Überblick über aktuell bestehende oder sich derzeit in Arbeit befindlichen Projekte der Geschichte Online Plattform zu geben.
Weiters bietet der „News“ Teil auch einen kurzen inhaltlichen Abriss über die weiteren zu wählenden Modularten.
Das Modul „wissenschaftliches Arbeiten“ soll so z.B. „die Basics des wissenschaftlichen Schreibens im Geschichtestudium“ vermitteln. Nach eigenen Angaben werden hier „die verschiedenen Bereiche der wissenschaftlichen Wissens- und Textproduktion vertiefend behandelt.“
Die Literatur- und Informationsrecherche bietet eine Lerneinheit, die den „Weg“ von der Quelle zum wissenschaftlichen Text veranschaulicht und dabei einen Einblick in die Archivarbeit gibt. Gegliedert ist dieses Modul in die beiden Submodule „Literaturrecherche“ und „Informationsrecherche“. Beide Module wollen eine Anleitung für eine wissenschaftliche Recherche in beiden Teilbereichen geben.
Ein weiterer interessanter Aspekt dieses Teilbereiches ist, dass „die „Literaturrecherche um spezifische Angebote für die Suche in deutschen und schweizerischen Bibliotheken und Bibliotheksverbänden erweitert wird“.
Was sich hinter dem Link „Geschichtsdidaktik“ ist - ähnlich den anderen Modulen - bereits aus dem Namen ersichtlich: Grundlagen zum Geschichtsunterricht, Theorien zur Geschichtsdidaktik, Planungen von Lehrveranstaltungen und Mediendidaktik – alles Teilbereiche rund um die didaktische Komponente der Geschichtswissenschaft, nona.
Hinter dem letzten Modul verbirgt sich das, was im Zuge dieser Lehrveranstaltung bereits mehrfach zitiert wurde: der Hypertextcreator. Umso enttäuschender also, dass es mir aufgrund wie immer gearteter technischer Probleme nicht möglich war, die Seite abzurufen – was nicht ist, kann aber noch werden.
Zu der Lerneinheit „Zitat, Zitierregeln, Anmerkungen“:
Gleich in der Einleitung finden sich kurz abgefasste Definitionen und Erklärungen zu den möglichen Zitierweisen – auch die Zitierregeln für Zitate aus dem Internet, was in Zusammenhang mit dieser Lehrveranstaltung sicher nicht unerheblich ist. Ein spannender Aspekt ist hier vor allem die noch offene Diskussion, ob Zitate aus diesem Medium bereits unumschränkt zulässig sind, oder nicht.
Die Übungen zu dieser Lerneinheit sind für Studienanfänger sicherlich von großem Wert, diese erledigt zu haben aber nicht zwingend notwendig um trotzdem korrekt zitieren zu können. Für einen im Verlauf seines Studiums bereits fortgeschrittenen Studenten ist diese Lerneinheit – hoffentlich – allenfalls ein kurzweiliger Test über die ohnehin bereits vorhandenen Fähigkeiten.
Ich möchte mich aber an dieser Stelle als wahrer Fan der Seite „Geschichte Online“ deklarieren.
Vor allem für Einsteiger in das Studium der Geschichte bietet diese Plattform mit Sicherheit die eine oder andere hilfreiche Stütze; mir persönliche hat „Geschichte Online“, genauer die Übung zur Kurrentschrift, erst letztes Semester zur Vorbereitung der Prüfung der M7 Lehrveranstaltung von Prof. Wakounig wertvolle Dienste geleistet.
Seit diesem Zeitpunkt war ich mit der Seite in groben Zügen vertraut - und entdecke von Zeit zu Zeit immer wieder Interessantes.
Das Fazit kann aus meiner Sicht nur lauten, dass ich „Geschichte Online“ für mehr als nur ein gelungenes Projekt in Sachen e- Learning halte. Ich glaube mit dem Faktor Zeit bekommt diese Plattform einen institutionellen Charakter und einen besonderen Stellenwert für die Studenten der Geschichtswissenschaft an der Universität Wien. Wenn es diesen nicht bereits hat.
Schmale - 25. Jan, 10:50

Kommentar Schmale

Wenn alle DiplomandInnen von sich Dasselbe zur Beherrschung der Zitierregeln behaupten könnten wie Sie, dann..., ja dann...
Sie haben Recht, dass GO (jedenfalls Modul 1 und 2) in erster Linie mal StudienanfängerInnen adressiert, aber spätestens vor der Diplomarbeit zeigt sich, wer die Basismethoden wirklich beherrscht.
Als Fazit Ihrer Mitarbeit in diesem Semester kann ich Ihnen nur Erfreuliches sagen, ein großes Lob, um es kurz zu machen!

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